113 Antworten rund um A/B-Testing, Shopify-Optimierung, unsere Zusammenarbeit, Preise und Datenschutz – transparent und ohne Marketing-Floskeln.
Eine CRO-Agentur (Conversion Rate Optimization) analysiert dein bestehendes Shop-Erlebnis, identifiziert Schwachstellen in der Customer Journey und entwickelt datenbasierte Hypothesen. Diese werden anschließend durch kontrollierte A/B-Tests validiert, um nachweislich mehr Besucher in zahlende Kunden zu verwandeln -- ohne zusätzliches Werbebudget. Bei Convertlab kombinieren wir dabei quantitative Datenanalyse, qualitative Nutzerforschung und verkaufspsychologische Erkenntnisse zu einem strukturierten Optimierungsprozess.
Convertlab optimiert Online-Shops mit dem Ziel, dass mehr Besucher zu Kunden werden und Kunden im Durchschnitt mehr bestellen. Der zentrale Ansatz besteht darin, bestehende Besucherströme besser zu nutzen, statt ausschließlich neuen Traffic einzukaufen. Durch kontinuierliche Optimierung sorgen wir dafür, dass bei gleicher Besucherzahl mehr Umsatz entsteht und die Unternehmen insgesamt profitabler werden. Vereinfacht gesagt: Wir helfen Unternehmen, mehr aus dem herauszuholen, was bereits vorhanden ist.
Convertlab unterscheidet sich durch die Kombination aus Erfahrung, Prozessen und Denkweise. Wir verbinden datenbasierte Analyse, psychologisches Verständnis (inklusive TÜV-Zertifizierung in Verkaufspsychologie) und systematisches A/B-Testing in einer sehr strukturierten Arbeitsweise. Über die Zeit haben wir eigene Prozesse, Frameworks und Priorisierungsmodelle entwickelt -- darunter das Double Diamond CRO Framework, das auf Learnings aus über 1.000 A/B-Tests basiert. Zudem arbeiten wir bewusst nur mit einer Handvoll Kunden, um maximale Tiefe und Qualität zu gewährleisten. Unser Fokus liegt auf langfristigen Partnerschaften statt kurzfristigen Projekten.
Ein zentraler Unterschied ist unser Fokus auf langfristige Partnerschaften statt kurzfristigen Projekten. Viele unserer Kunden arbeiten über Jahre hinweg mit uns zusammen, weil wir kontinuierlich testen und strategisch am Wachstum arbeiten. Außerdem investieren wir stark in Prozesse, Automatisierungen und interne Weiterentwicklung -- beispielsweise optimieren wir kontinuierlich unsere Testing-Workflows oder automatisieren Auswertungen, um mehr Zeit für strategisch relevante Themen zu gewinnen.
CRO ist grundsätzlich für jeden Online-Shop sinnvoll, der bereits einen funktionierenden Product-Market-Fit hat und konstanten Traffic generiert. Professionelles A/B-Testing macht ab ca. 500 bis 1.000 Bestellungen pro Monat Sinn, da dann genügend Daten für statistisch valide Tests vorhanden sind. Besonders effektiv ist CRO für Shops mit erklärungsbedürftigen Produkten, z. B. in den Bereichen Supplements, Beauty oder personalisierten Produkten. Für kleinere Shops mit wenig Traffic empfehlen wir zunächst, den Product-Market-Fit zu stärken, Traffic aufzubauen und Best Practices umzusetzen.
Traffic allein bringt keinen Umsatz, wenn Besucher nicht kaufen. Entscheidend ist zunächst ein funktionierender Product-Market-Fit -- also dass Nachfrage, Angebot und Zielgruppe zusammenpassen. Viele Shopbetreiber investieren ausschließlich in Marketing, ohne zu hinterfragen, ob ihr Shop optimal konvertiert. Dabei kann Conversion-Optimierung den Marketing-ROI massiv steigern, weil bestehender Traffic besser genutzt wird. Mehr Besucher sind nur dann wertvoll, wenn der Shop auch überzeugt.
Wenn durch CRO mehr Besucher zu zahlenden Kunden werden, sinken automatisch die effektiven Kosten pro Neukunde -- bei gleichbleibendem Werbebudget. Gleichzeitig steigt häufig auch der durchschnittliche Bestellwert (AOV), was die Profitabilität jeder einzelnen Bestellung erhöht. Das bedeutet: Dein bestehendes Performance-Marketing wird effizienter, ohne dass du mehr Geld ausgeben musst. Viele unserer Kunden werden uns über Performance-Marketing-Agenturen empfohlen, die wissen, dass wir die Shop-Performance steigern und dadurch das Performance-Marketing profitabler machen können.
Ein häufiger Mythos ist, dass Conversion-Optimierung hauptsächlich aus kleinen Designänderungen wie Buttonfarben besteht. In der Realität geht es oft um fundamentale strategische Anpassungen. Gleichzeitig existiert der gegenteilige Irrglaube, dass nur große visuelle Veränderungen große Effekte erzeugen. In der Praxis zeigen Tests häufig, dass kleine, verhaltensrelevante Änderungen enorme Auswirkungen haben können, während große Designänderungen manchmal kaum Einfluss haben. Ein weiterer Mythos ist, dass A/B-Testing erst für sehr große Unternehmen relevant ist.
Definitiv nicht. CRO basiert bei uns auf echten Erkenntnissen aus Datenanalysen, Nutzerverhalten und Research -- nicht auf spontanen Ideen oder Bauchgefühl. In der Praxis entstehen die wenigsten relevanten Optimierungspotenziale aus trivialen Designfragen. Viel häufiger geht es um strategische Veränderungen, die Entscheidungsprozesse der Nutzer beeinflussen. CRO bedeutet: Hypothesen auf Basis von Findings entwickeln, diese strukturiert testen und die Ergebnisse statistisch valide auswerten.
Conversion Rate Optimierung bedeutet für uns im Kern kontinuierliche Verbesserung durch viele kleine, gezielte Veränderungen -- vergleichbar mit dem Prinzip aus "Atomic Habits". Langfristige Fortschritte entstehen durch konsequente Optimierung im Detail. Im E-Commerce bedeutet das konkret: Nutzer besser verstehen, Hürden reduzieren und Entscheidungen erleichtern, sodass mehr Besucher zu Kunden werden.
Die typische Laufzeit liegt bei etwa vier bis sechs Wochen. Es gibt jedoch auch Tests, die bereits nach zwei Wochen klare Ergebnisse liefern, während andere -- insbesondere bei geringerem Traffic -- bis zu drei Monate laufen können. Starre Laufzeiten sind wenig sinnvoll. Entscheidend ist immer die Datenbasis, nicht der Kalender.
Wir orientieren uns nicht primär am Traffic, sondern an den Conversion-Events. A/B-Testing kann ab etwa 500 bis 1.000 Bestellungen pro Monat Sinn machen, vorausgesetzt, ein Product-Market-Fit ist bereits vorhanden. Bei Shops mit höherem Average Order Value kann Testing auch bei weniger Bestellungen sinnvoll sein, sofern ausreichend Traffic vorhanden ist. Entscheidend ist immer, dass genügend Daten entstehen, um valide Aussagen treffen zu können.
Ja. Aus unserer Erfahrung liegt der optimale Bereich meist bei drei bis fünf parallelen Tests pro Kunde. Wie viele Tests gleichzeitig sinnvoll sind, hängt stark vom Traffic und der Anzahl der Conversion-Events ab. In Peak-Phasen mit sehr hohem Traffic kann es deutlich mehr sein -- unser Rekord lag bei 13 parallel laufenden Tests bei einem Kunden. Entscheidend ist dabei immer: Die statistische Aussagekraft muss gewährleistet bleiben.
Wenn ein Test kein klares Ergebnis liefert, analysieren wir zunächst Trends in sekundären Kennzahlen wie Funnel-Schritten oder Zwischenmetriken. Entscheidend ist außerdem die Stärke der zugrunde liegenden Hypothese. Wenn das Konzept Potenzial hat, testen wir weiter -- entweder durch Iterationen der bestehenden Variante oder durch neue Experimente in dieselbe Richtung. Inconclusive Tests sind kein Misserfolg, sondern Teil des Lernprozesses. Auch ein signifikanter Downlift ist oft sogar wertvoller als ein neutrales Ergebnis, weil er klar zeigt, dass bestimmte Annahmen nicht funktionieren.
Nein. Wir setzen Varianten technisch so um, dass möglichst viel Code direkt im Shop geladen wird und nicht über externe Testing-Tools. Dadurch reduzieren wir zusätzliche Ladezeit und vermeiden sogenannte Flicker-Effekte. Zusätzlich vermeiden wir unnötige Drittanbieter-Apps und setzen auf optimierte Implementierungen. Gutes Testing darf niemals auf Kosten der Performance gehen. Mit unserem Setup haben wir seit Jahren sehr stabile Ausspielungen ohne relevante Performance-Probleme.
Insgesamt haben wir bei Convertlab mittlerweile über 1.000 A/B-Tests durchgeführt. Da wir kontinuierlich testen und neue Projekte hinzukommen, steigt diese Zahl ständig weiter. Diese Erfahrung ist einer der wichtigsten Faktoren, weil man mit jedem Test ein besseres Verständnis für Nutzerverhalten entwickelt.
Zur Planung nutzen wir Sample-Size-Calculator, die auf Basis der aktuellen Conversion Rate und des erwarteten Effekts eine notwendige Stichprobengröße berechnen. Gleichzeitig betrachten wir Tests immer dynamisch -- Traffic kann sich während der Laufzeit verändern, und auch die Stärke des gemessenen Effekts beeinflusst, wie schnell statistische Sicherheit erreicht wird. Flexibilität ist hier entscheidend.
Wir arbeiten in der Regel mit bayesianischer Statistik. Dieser Ansatz ist besonders praxisnah, weil er Wahrscheinlichkeiten direkt interpretierbar macht und Entscheidungsprozesse unterstützt. Entscheidend ist nicht die Methode selbst, sondern dass Ergebnisse korrekt interpretiert werden.
Statistische Signifikanz bedeutet, dass ein gemessener Unterschied mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht zufällig entstanden ist, sondern tatsächlich durch die getestete Veränderung verursacht wurde. Nur weil eine Variante kurzfristig besser aussieht oder höhere Werte zeigt, heißt das noch nicht, dass sie wirklich überlegen ist. Ohne ausreichende Datenbasis können Ergebnisse stark schwanken. Statistische Auswertung sorgt dafür, dass Entscheidungen auf belastbaren Erkenntnissen beruhen.
Ein Test gilt als gewonnen, wenn die vorher definierten Haupt-KPIs statistisch signifikant verbessert werden. Bauchgefühl oder kurzfristige Trends spielen in der Entscheidung keine Rolle -- entscheidend ist die Datenbasis.
Wenn ein Test erfolgreich ist, empfehlen wir in den meisten Fällen die Implementierung der Gewinner-Variante. Die finale Entscheidung erfolgt gemeinsam mit dem Kunden. Ein wichtiges Prinzip in unserem Setup ist, dass wir Varianten bereits während des Tests so entwickeln, dass sie später schnell implementiert werden können. Bei Shopify achten wir darauf, dass der Großteil des Codes bereits direkt im System vorhanden ist und das Testing-Tool hauptsächlich die Ausspielung steuert.
Der größte Uplift, den wir bei einem einzelnen A/B-Test mit ausreichender Datenbasis gemessen haben, lag bei über 50 %. Das war ein Test auf Produktseiten, bei dem wir gezielte Optimierungen auf ausgewählten Bestseller-Seiten vorgenommen haben. Solche Ergebnisse sind selten, zeigen aber, welches Potenzial in gut durchdachter Optimierung steckt.
Ja, solche Situationen gibt es regelmäßig. Nutzerverhalten ist oft unintuitiv. Es kommt immer wieder vor, dass Varianten entwickelt werden, von denen wir überzeugt sind, dass sie funktionieren müssen -- und sie tun es nicht. Ein konkretes Beispiel: Bei einem Cart-Optimierungstest hatte eine Variante eine Versandkosten-Information entfernt. Die Conversion Rate stieg, aber der Average Order Value sank. Erst als die Information wieder ergänzt wurde, performte die Variante insgesamt deutlich besser. Solche Erfahrungen zeigen, wie entscheidend kleine Details sein können.
Die zwei häufigsten Fehlerquellen sind: Erstens eine unsaubere technische Implementierung, bei der zu viel Code über das A/B-Testing-Tool geladen wird, was zu Page-Speed-Problemen oder Flicker-Effekten führen kann. Zweitens falsches Targeting -- wenn beispielsweise ein Test im Warenkorb stattfindet, sollten nur Nutzer einbezogen werden, die tatsächlich den Warenkorb sehen. Zu breites Targeting verwässert Daten und reduziert die Aussagekraft.
Es gibt keine "verlorenen" Tests. Jeder Test liefert Erkenntnisse -- insbesondere dann, wenn Ergebnisse schlechter ausfallen als erwartet. Ein signifikanter Downlift zeigt klar, dass bestimmte Annahmen nicht funktionieren. Daraus entstehen neue Fragen, neue Hypothesen und letztlich bessere Tests. Testing ist ein kontinuierlicher Lernprozess, nicht nur eine Suche nach Gewinnern.
Das Double Diamond CRO Framework ist unser proprietärer Optimierungsprozess, der aus der praktischen Arbeit mit Kundenprojekten entstanden ist. Er basiert auf Learnings aus über 1.000 A/B-Tests und wird kontinuierlich weiterentwickelt. Das Framework besteht aus zwei klar getrennten Phasen: der Analysephase (komplette Conversion-Research) und der Umsetzungsphase (effiziente Testdurchführung). Diese Struktur schafft Fokus -- zuerst die richtigen Probleme identifizieren, dann gezielt Lösungen entwickeln und testen.
In der Analysephase durchlaufen wir mehrere strukturierte Schritte: Zunächst analysieren wir den gesamten Funnel -- von der Werbeanzeige bis zum Kaufabschluss -- und identifizieren Brüche und Optimierungspotenziale. Danach folgen quantitative Analysen über Dashboards auf Basis von Google Analytics 4. Parallel führen wir qualitative Analysen durch (Session-Recordings, Heatmaps, Klickanalysen, Kundenumfragen). Ein weiterer wichtiger Bestandteil sind Motivfeldanalysen auf Basis des Motivkompasses. Aus allen Erkenntnissen entstehen konkrete Hypothesen, die wir priorisieren. Am Ende steht immer eine klare Testing-Roadmap.
Wir nutzen ein eigenes Scoring-Modell. Jede Hypothese erhält einen Score, der sich aus mehreren Faktoren zusammensetzt: erwarteter Impact, Reichweite, Problembedeutung für das Unternehmen, Qualität der zugrunde liegenden Erkenntnisse sowie Aufwand. Dadurch entsteht ein klares Ranking innerhalb jedes Shop-Bereichs. Zusätzlich fließen strategische Faktoren des Kunden ein, etwa geplante Kampagnen oder saisonale Events. Die finale Roadmap entsteht immer im engen Austausch mit dem Kunden.
Der größte Unterschied liegt in der Struktur und Wiederholbarkeit. Viele Unternehmen testen ohne klaren Prozess und verlieren dadurch enorm viel Zeit in Abstimmungen und ineffizienten Abläufen. Durch das Framework ist jeder Schritt klar definiert und greift ineinander. Dadurch können wir uns stärker auf Strategie und Impact konzentrieren statt auf Organisation.
Der Onboarding-Prozess beginnt mit einem gemeinsamen Kickoff-Call, in dem wir Ziele, Erwartungen und die strategische Roadmap definieren. Zusätzlich erhalten Kunden ein strukturiertes Onboarding-Formular, in dem wir wichtige Informationen abfragen -- beispielsweise Wettbewerber, Unternehmensziele, Markenwerte oder bisherige Erfahrungen. Je besser wir den Kontext verstehen, desto effektiver können wir optimieren.
Im kostenlosen Erstgespräch geht es zunächst darum zu verstehen, ob und wie wir wirklich helfen können. Wir prüfen gemeinsam, ob genügend Potenzial für eine Zusammenarbeit vorhanden ist. Wenn wir erkennen, dass wir einen echten Impact liefern können, bieten wir anschließend eine kostenlose Shop-Analyse an -- inklusive erster Funnel-Analyse, Wettbewerbsanalyse und quantitativer Analyse mit konkreten Optimierungspotenzialen. Vertrauen entsteht durch echten Mehrwert, nicht durch Verkaufsgespräche.
Unsere Zusammenarbeit ist langfristig angelegt. Die längste Kundenbeziehung besteht seit 2022 und läuft bis heute kontinuierlich. Der Hauptgrund: Es gibt immer Optimierungspotenzial. Wenn Testing strukturiert umgesetzt wird und messbaren ROI liefert, entsteht automatisch eine langfristige Partnerschaft. A/B-Testing braucht in der Regel ca. sechs Monate, um seine volle Wirkung zu entfalten.
Convertlab arbeitet bewusst nur mit einer Handvoll Kunden, um den maximalen Impact zu erzielen. Ob aktuell Kapazitäten frei sind, kann im kostenlosen Erstgespräch geklärt werden. Da Chris Dengler als Geschäftsführer weiterhin aktiv in die strategischen Entscheidungen eingebunden ist, ist eine begrenzte Anzahl an Kunden bewusst gewählt.
Kunden haben bei uns nur wenig operative Arbeit. Wir übernehmen Research, Design, Entwicklung und Testing-Prozesse vollständig. Was wir uns wünschen, ist offene Kommunikation, ehrliches Feedback und Vertrauen in unsere Expertise. In der Regel finden wöchentliche Abstimmungen von etwa 30 bis 60 Minuten statt, in denen wir Fortschritte, Ergebnisse und nächste Schritte besprechen.
Nein, ein internes CRO-Team ist nicht notwendig. Wir decken den gesamten CRO-Prozess ab -- von Research und Analyse über Design und Entwicklung bis hin zu Testing und Auswertung. Unser Team besteht aus einem Geschäftsführer/Strategen, einem Projektmanager, einem Entwicklerteam, einer Designerin und einem Datenanalysten. Ein vollständiges Inhouse-Team für CRO wäre oft deutlich teurer als die Zusammenarbeit mit uns.
Wir arbeiten in der Regel mit wöchentlichen Abstimmungen von 30 bis 60 Minuten. Dort besprechen wir Fortschritte, Ergebnisse und nächste Schritte. Zusätzlich stehen wir kontinuierlich über Chat-Kanäle wie Slack oder WhatsApp im Austausch. Wenn Kunden andere Tools bevorzugen, passen wir uns flexibel an.
Es gibt mehrere Kriterien: Zunächst muss eine ausreichende Datenbasis vorhanden sein -- für A/B-Testing sind in der Regel mindestens etwa 500 Bestellungen pro Monat notwendig. Darüber hinaus bewerten wir das Wachstumspotenzial des Unternehmens sowie die strategische Perspektive. Besonders wichtig ist die Zusammenarbeit mit dem Gründerteam oder Management. Vertrauen, gemeinsame Ziele und eine passende Arbeitsweise sind entscheidend.
Wir lehnen Projekte ab, wenn die Voraussetzungen für A/B-Testing nicht gegeben sind -- beispielsweise bei zu geringer Conversion-Anzahl oder fehlender Datenbasis. Außerdem entscheiden wir bewusst gegen eine Zusammenarbeit, wenn es menschlich oder wertebasiert nicht passt. Da unsere Projekte langfristig angelegt sind, ist eine vertrauensvolle Zusammenarbeit entscheidend für den Erfolg.
Wir kommunizieren offen unsere Einschätzung und erklären auf Basis von Daten, Erfahrung und Hebelwirkung, warum wir eine Idee nicht für sinnvoll halten. Wenn der Kunde trotzdem testen möchte, setzen wir die Idee natürlich um -- Testing lebt davon, Annahmen zu überprüfen, auch unsere eigenen. Aus Erfahrung entsteht dadurch oft sogar mehr Vertrauen, weil Kunden sehen, dass unsere Einschätzungen häufig zutreffen.
Die genauen Kosten hängen vom Umfang der Zusammenarbeit ab und werden individuell im Erstgespräch besprochen. Convertlab positioniert sich als spezialisierte Boutique-Agentur mit hoher Expertise -- die Preisgestaltung spiegelt die Qualität, die strukturierten Prozesse und die messbare ROI-Garantie wider. Die Investition amortisiert sich in der Regel deutlich, da durch signifikante Tests nachhaltiger Mehrumsatz generiert wird.
Die ROI-Garantie bedeutet konkret: Bei einer Zusammenarbeit von mindestens sechs Monaten garantieren wir, durch signifikant positive Tests einen aufs Jahr projizierten Mehrumsatz zu erzielen, der mindestens dem Fünffachen unserer Agenturkosten entspricht. Sollte dieses Ziel nicht erreicht werden, arbeiten wir kostenfrei weiter, bis der garantierte ROI erreicht ist. Bisher mussten wir diese Garantie noch nie einlösen -- in allen Projekten haben wir die Zielwerte erreicht oder deutlich übertroffen.
Für die Berechnung verwenden wir den real gemessenen Uplift aus signifikant positiven Tests, die anschließend implementiert werden. Dieser Mehrumsatz wird auf ein Jahr projiziert und den gesamten Agenturkosten gegenübergestellt. Daraus ergibt sich der ROI-Faktor. Die Berechnung ist transparent und nachvollziehbar.
A/B-Testing braucht Zeit, um seine volle Wirkung zu entfalten. Nach etwa sechs Monaten entstehen nahezu immer messbare Ergebnisse, weil sich kontinuierlich neue Hebel identifizieren lassen. Ein ROI-Faktor von 5x ist für uns eher eine konservative Mindestgröße -- in vielen Projekten liegen die Ergebnisse deutlich darüber. Der höchste ROI, den wir bisher erreicht haben, lag bei über Faktor 20.
Für die ROI-Garantie setzen wir eine Mindestlaufzeit von sechs Monaten voraus. Dies stellt sicher, dass genügend Zeit für fundiertes Research, strategische Testplanung und die Durchführung einer ausreichenden Anzahl an Tests vorhanden ist. Langfristige Partnerschaften führen erfahrungsgemäß zu den besten Ergebnissen.
Die Garantie gilt für Unternehmen mit mindestens etwa 200.000 Euro Monatsumsatz und einer Zusammenarbeit von mindestens sechs Monaten. Diese Voraussetzungen stellen sicher, dass genügend Daten vorhanden sind, um valide Tests durchführen und messbare Ergebnisse erzielen zu können.
Eine ROI-Garantie setzt voraus, dass man sehr strukturiert arbeitet und sich seiner Ergebnisse relativ sicher ist. Viele Agenturen möchten dieses Risiko nicht eingehen oder ihre Ergebnisse sind schwerer messbar. Bei Convertlab können wir diese Garantie geben, weil wir aus Erfahrung wissen, dass bei ausreichend langer Zusammenarbeit immer signifikante Optimierungspotenziale gefunden werden.
Wir arbeiten hauptsächlich mit dem Testing-Tool Varify. Ein entscheidender Vorteil ist, dass Varify mit Google-Analytics-Daten arbeitet, statt eigene Daten zu sammeln. Dadurch entstehen extrem flexible Auswertungsmöglichkeiten. Die Testvarianten lassen sich auf nahezu alle Metriken und Dimensionen in GA4 analysieren. Zudem stehen wir in regelmäßigem Austausch mit dem Varify-Entwicklerteam und können Feedback geben und teilweise Einfluss auf neue Features nehmen.
Zu unseren wichtigsten Analyse-Tools gehören Google Analytics 4, Microsoft Clarity, Hotjar sowie verschiedene Survey-Tools für Nutzerumfragen. Wir kombinieren bewusst quantitative und qualitative Daten -- Zahlen, Verhalten und direkte Nutzerstimmen -- um Nutzerverhalten wirklich zu verstehen.
Ja. Wir halten Shopify aktuell für das beste E-Commerce Content Management System am Markt. Besonders überzeugend sind der optimierte Checkout, die große App-Auswahl, die stabile Infrastruktur und die performante Theme-Architektur. Für CRO bietet Shopify zusätzliche Vorteile, weil viele Tests effizient umgesetzt werden können. Eine Besonderheit bei Shopify Plus: Seit der Umstellung auf Checkout Extensibility liegt der Checkout in einem iFrame, was A/B-Testing im Checkout komplexer macht -- wir haben jedoch Lösungen dafür entwickelt.
Ja. Da wir mit Varify arbeiten und die Auswertung über Google Analytics 4 erfolgt, greifen die gleichen Datenschutzregelungen wie bei der regulären Analytics-Nutzung. Wir achten darauf, dass Cookie-Consent korrekt implementiert ist und optimieren Consent-Banner so, dass hohe Zustimmungsraten erreicht werden -- in vielen Projekten über 95 %.
In den meisten Fällen werden die Teständerungen über das Testing-Tool ausgespielt, ohne dass dauerhaft am Shop-Code gearbeitet werden muss. Wir setzen Varianten technisch so um, dass möglichst viel Code direkt im Shop geladen wird. Erst wenn ein Test gewonnen hat, wird die Gewinner-Variante dauerhaft implementiert. Bei Shopify achten wir darauf, dass der Großteil des Codes bereits während des Tests im System vorhanden ist.
Wir setzen Varianten technisch so um, dass möglichst wenig Code über externe Tools geladen wird und Änderungen direkt im Shop umgesetzt werden. Wir vermeiden unnötige Drittanbieter-Apps und setzen auf optimierte Implementierungen. Die Core Web Vitals werden möglichst wenig beeinflusst. Mit unserem Setup haben wir seit Jahren stabile Ausspielungen ohne relevante Performance-Probleme.
Serverseitiges Tracking ist ab einer gewissen Shopgröße nahezu unverzichtbar -- insbesondere für Unternehmen, die stark mit Paid Traffic arbeiten. Wenn es sauber implementiert wird, verbessert es die Datenqualität deutlich und kann indirekt Marketing-Performance steigern. Wir empfehlen serverseitiges Tracking ab etwa 50.000 Sessions im Monat oder bei relevanten Werbebudgets.
Unser zentrales Projektmanagement-Tool ist ClickUp. Wir nutzen es tiefgehend für Roadmaps, Testplanung, Dokumentation und interne Prozesse. Zusätzlich arbeiten wir mit Airtable für strukturierte Testdaten und automatisierte Dokumentation.
Die Datenauswertung erfolgt primär über Google Analytics 4 und das Testing-Tool Varify, die standardmäßige Datenschutzrichtlinien einhalten. Zusätzlich nutzen wir Airtable für die Dokumentation von Testergebnissen und ClickUp für Projektmanagement. Wir legen großen Wert auf sauberes Tracking, korrekte Cookie-Consent-Implementierung und die Einhaltung aller DSGVO-Vorgaben.
Für unsere Arbeit benötigen wir Zugriff auf Analytics-Daten und Shop-Backend, um Analysen durchführen und Tests umsetzen zu können. Der Zugriff ist jedoch auf das notwendige Minimum beschränkt. Vertraulichkeit hat bei uns höchste Priorität -- einige unserer Kunden möchten beispielsweise nicht, dass ihre Testergebnisse öffentlich gezeigt werden, und das respektieren wir selbstverständlich.
Ja. Transparenz und faire Zusammenarbeit sind uns wichtig. Alle Testergebnisse und Learnings werden sauber dokumentiert und können bei Beendigung der Zusammenarbeit zur Verfügung gestellt werden. Implementierte Gewinner-Varianten bleiben selbstverständlich in deinem Shop bestehen.
Ja, A/B-Testing lässt sich DSGVO-konform umsetzen. Da wir mit Varify arbeiten und die Auswertung über Google Analytics 4 erfolgt, greifen die gleichen Datenschutzregelungen wie bei der regulären Analytics-Nutzung. Wir achten bei jedem Kunden darauf, dass Cookie-Consent korrekt implementiert ist und optimieren Consent-Banner für hohe Zustimmungsraten -- in vielen Projekten erreichen wir über 95 %.
Serverseitiges Tracking ist eine der wichtigsten Lösungen, um Datenverluste zu reduzieren. Zusätzlich optimieren wir Cookie-Banner so, dass Nutzer eine informierte Entscheidung treffen können und gleichzeitig hohe Zustimmungsraten erreicht werden. In vielen Projekten erreichen wir dadurch Zustimmungsraten von über 95 %. Technisches Setup und UX müssen hier gemeinsam gedacht werden.
Ein Paradebeispiel ist die Zusammenarbeit mit Löwenkind: Wir konnten die Conversion Rate von ca. 3 bis 4 % auf konstant 6 bis 7 % steigern und den Average Revenue per User nachweislich um über 92 % erhöhen. Bei einem anderen Kunden im Subscription-Bereich konnten wir bereits im ersten Test die Subscription-Rate um knapp 40 % steigern. Der höchste ROI, den wir bisher erreicht haben, lag bei über Faktor 20.
Einen besonders schnellen Erfolg hatten wir 2025 bei einem Kunden im Subscription-Bereich. Bereits im ersten Test konnten wir die Subscription-Rate um knapp 40 % steigern -- also den Anteil der Nutzer, die sich für das Abo-Modell entschieden haben. Da diese Variante den höchsten Customer Lifetime Value hatte, war der Impact für das Unternehmen entsprechend groß.
Ein besonders prägender Test war bei Löwenkind sehr früh in der Zusammenarbeit: Wir haben eine Versand-Progress-Bar im Warenkorb entfernt, weil wir vermutet haben, dass sie für die Zielgruppe unnötige Friction erzeugt. Das Ergebnis war ein Uplift von etwa 11 % beim Average Revenue per User -- allein durch das Entfernen eines Elements. Dieses Beispiel zeigt, dass Optimierung nicht immer bedeutet, etwas hinzuzufügen. Manchmal ist weniger mehr.
Besonders gut funktionieren Branchen mit erklärungsbedürftigen Produkten und einem klaren Kundenbedarf -- beispielsweise Supplements oder Beauty-Produkte. Hier gibt es oft großes Potenzial in mehreren Bereichen gleichzeitig: Motivation (Benefits klar kommunizieren), Orientierung (das richtige Produkt finden) und Vertrauen (Wirkung und Qualität glaubhaft machen). Wenn man diese Faktoren richtig adressiert, lassen sich sehr starke Performance-Verbesserungen erzielen.
Der wichtigste Maßstab ist der Return on Investment für den Kunden. Wenn unsere Arbeit messbar mehr Umsatz, Profit oder Wachstum erzeugt, ist die Zusammenarbeit erfolgreich. Zusätzlich betrachten wir die Entwicklung zentraler KPIs wie Average Revenue per User, Customer Lifetime Value oder andere geschäftsrelevante Kennzahlen.
Am häufigsten hören wir, dass Kunden unsere Struktur, Organisation und Geschwindigkeit schätzen. Viele merken schnell, dass wir sehr prozessgetrieben arbeiten und dadurch effizient vorankommen. Auch die Kombination aus Strategie, Umsetzung und Datenfokus wird oft positiv hervorgehoben. Am Ende sind es die Ergebnisse, die den größten Eindruck hinterlassen.
Der Hauptgrund ist: Wir liefern messbare Ergebnisse. Wenn Kunden sehen, dass sich ihre Kennzahlen verbessern und ihr Business wächst, entsteht automatisch Vertrauen. Empfehlungen entstehen selten durch Marketing -- sie entstehen durch echte Resultate. Die Zusammenarbeit mit LEAF Nutrition beispielsweise entstand über eine empfehlende Performance-Marketing-Agentur.
Verkaufspsychologie spielt eine zentrale Rolle. Wir sind überzeugt, dass man Nutzerverhalten nur dann wirklich verändern kann, wenn man die dahinterliegenden Motive versteht. Ein zentrales Modell ist der Motivkompass von Dirk Eilert, mit dem wir die emotionalen Beweggründe der Zielgruppe analysieren. Die besten Optimierungsideen entstehen aus psychologischem Verständnis, nicht aus Design-Überlegungen. Hypothesen werden deutlich präziser, sobald man versteht, was Nutzer eigentlich erreichen wollen -- Sicherheit, Status, Zugehörigkeit oder Kontrolle.
Die TÜV-Zertifizierung in Verkaufspsychologie hat dem Team geholfen, Nutzerverhalten noch besser zu verstehen und einzuordnen. Wir können präziser analysieren, warum Nutzer auf Websites so reagieren, wie sie reagieren, und welche Faktoren Entscheidungen beeinflussen. Dieses tiefere Verständnis ermöglicht es, Hypothesen gezielter zu entwickeln und steigert die Wahrscheinlichkeit, messbare Ergebnisse für Kunden zu erzielen.
Menschen treffen Kaufentscheidungen nicht rational, sondern heuristisch, emotional und kontextabhängig. Die wichtigsten Prinzipien sind Scarcity (Verknappung), Urgency (Dringlichkeit) und Social Proof (soziale Bestätigung). Diese drei Mechanismen haben einen enormen Einfluss auf Entscheidungsprozesse und funktionieren in vielen Branchen zuverlässig. Daneben spielen auch Effekte wie Anchoring, Decoy-Effekt, Verlustaversion oder kognitive Leichtigkeit eine große Rolle.
Social Proof lässt sich auf verschiedenen Ebenen einsetzen: Bewertungen mit echten Bildern oder Videos, "Seen in"-Sektionen mit Mediennennungen, Expertenempfehlungen oder Testimonials, Nutzungszahlen sowie Community-Elemente. Besonders stark wirken Bewertungen mit echten Kundenbildern, weil sie Authentizität erzeugen. Wichtig ist dabei immer Glaubwürdigkeit -- Social Proof funktioniert nur, wenn er authentisch wirkt.
Urgency und Scarcity sind extrem wirksame psychologische Prinzipien -- solange sie ehrlich eingesetzt werden. Wenn es beispielsweise realistische Lieferfristen gibt, hilft ein Countdown dem Kunden sogar bei der Entscheidung. Problematisch wird es bei künstlicher Verknappung, die nicht der Realität entspricht. Kurzfristig kann das funktionieren, langfristig zerstört es Vertrauen und Markenwert. Die Grenze ist klar: Psychologie ja -- Täuschung nein. Dark Patterns sind für uns ein klares No-Go.
Ein klares No-Go sind Dark Patterns -- manipulative Design- oder Copy-Techniken, die Nutzer zu Entscheidungen drängen, die sie eigentlich nicht treffen würden. Dazu gehören versteckte Kosten, absichtlich irreführende Optionen oder künstlicher Druck ohne reale Grundlage. Nachhaltige Optimierung basiert auf Klarheit, Vertrauen und Relevanz -- nicht auf Manipulation.
Der Motivkompass von Dirk Eilert ist ein psychologisches Modell zur Analyse emotionaler Beweggründe. Wir nutzen ihn, um die dominanten Motivfelder der Zielgruppe zu verstehen -- etwa ob Nutzer durch Sicherheit, Status, Zugehörigkeit oder Kontrolle motiviert werden. Seit wir stärker mit Motivanalysen arbeiten, sehen wir deutlich präzisere Hypothesen und bessere Testergebnisse. Nicht das Element selbst entscheidet über den Erfolg, sondern die psychologische Passung zur Zielgruppe.
Ein stark unterschätztes Prinzip ist Reaktanz. Menschen reagieren oft positiv auf Botschaften, die sie emotional herausfordern oder triggern -- insbesondere in bestimmten Zielgruppen. Provokative Aussagen wie "Nicht für jeden geeignet" können in dominanzorientierten Zielgruppen sehr gut funktionieren. Das wird im E-Commerce noch relativ selten bewusst eingesetzt.
Average Revenue per User (ARPU) ist die zentrale Kennzahl, weil sie beide Haupthebel der Shop-Performance kombiniert: Conversion Rate und Average Order Value. Wenn man nur die Conversion Rate optimiert, übersieht man häufig Effekte auf den Warenkorbwert. ARPU zeigt dagegen direkt, wie viel Umsatz pro Nutzer entsteht. Deshalb halten wir diese KPI für deutlich aussagekräftiger.
Die wichtigste KPI ist der Average Revenue per User, da er Conversion Rate und durchschnittlichen Bestellwert kombiniert. Darüber hinaus sind Customer Lifetime Value und Profit extrem wichtige Kennzahlen. Langfristiger Wert ist wichtiger als kurzfristige Conversion-Steigerungen.
Der häufigste Fehler liegt im Zusammenspiel zwischen Tracking und Cookie-Consent. Gerade bei Google Analytics funktioniert die Datenerfassung häufig nicht sauber, weil Consent-Signale falsch übergeben werden oder Events blockiert werden. Da unser Testing stark auf Daten basiert, müssen wir solche Probleme oft zuerst beheben, bevor wir sinnvoll optimieren können.
Die größten Potenziale entstehen aus unserem strukturierten Research-Prozess. Wir kombinieren Datenanalysen, qualitative Erkenntnisse und psychologische Modelle, entwickeln daraus Hypothesen und priorisieren diese systematisch. Nach der Priorisierung wird sehr klar sichtbar, wo die größten Hebel liegen.
Der Google Tag Manager ermöglicht es, zusätzliche Events zu tracken, die standardmäßig nicht in Analytics vorhanden sind. Ein Beispiel: Wenn wir neue Interaktionselemente testen, können wir über den Tag Manager messen, wie viele Nutzer diese tatsächlich nutzen. Dadurch entstehen wichtige Secondary KPIs, die helfen, Testergebnisse besser zu verstehen. Gutes Tracking ist oft der Unterschied zwischen oberflächlicher Analyse und echten Insights.
Design ist eine der zentralen Komponenten im A/B-Testing. Eine Testvariante kann nur dann funktionieren, wenn das Design zur Marke passt und gleichzeitig verkaufspsychologisch auf die Zielgruppe abgestimmt ist. Design und Copywriting gehören untrennbar zusammen -- am Ende entscheidet nicht nur, was gesagt wird, sondern wie es präsentiert wird.
Der häufigste Fehler ist Überladenheit. Wenn zu viele Informationen gleichzeitig dargestellt werden, steigt der cognitive Load und Nutzer verlieren den Überblick. Weitere häufige Probleme sind fehlende visuelle Hierarchie, schwache Kontraste oder inkonsistente Gestaltung. Gutes Design ist immer mit psychologischer Klarheit verbunden.
Shopify ist aktuell das beste E-Commerce CMS am Markt. Besonders überzeugend sind der optimierte Checkout, die große App-Auswahl, die stabile Infrastruktur und die grundsätzlich performante Theme-Architektur. Für CRO bietet Shopify zusätzliche Vorteile: Unterschiedliche Templates können über URL-Parameter gegeneinander getestet werden, was A/B-Tests technisch vereinfacht.
Die größten Probleme entstehen selten durch Shopify selbst, sondern durch individuelle Anpassungen -- unsauberen oder veralteten Code, der zu Fehlern oder Performance-Problemen führt. Page-Speed-Probleme durch zu viele Apps sind ebenfalls ein häufiges Thema, insbesondere durch Drittanbieter Page Builder Apps, die den Page Speed stark negativ beeinflussen können.
Bei Redesign-Projekten arbeiten wir mit dem gleichen Ansatz wie im A/B-Testing -- der Analysephase aus dem Double-Diamond-Framework. Wir analysieren den Status quo, identifizieren Potenziale, verstehen die Zielgruppe und bestimmen das dominante Motivfeld. Ein Redesign ist nur dann sinnvoll, wenn es daten- und nutzerbasiert entsteht -- nicht aus rein ästhetischen Gründen.
Mobile-Optimierung hat einen sehr hohen Stellenwert. In vielen Projekten liegt der mobile Traffic-Anteil bei über 60 %, teilweise sogar bei über 90 %. Wir verfolgen konsequent einen Mobile-First-Ansatz. Wer die mobile Nutzererfahrung nicht optimiert, verschenkt heute einen Großteil seines Potenzials.
Wir arbeiten bewusst nicht in klassischen Sprint-Strukturen. Die besten Ergebnisse im A/B-Testing entstehen, wenn ausreichend Vorlauf vorhanden ist und mit einer klaren Roadmap gearbeitet wird. Planung vor Geschwindigkeit: Wir definieren frühzeitig, welche Tests wann stattfinden, damit alle Schritte -- Research, Design, Entwicklung, QA und Auswertung -- sauber durchgeführt werden können.
QA ist ein kritischer Bestandteil des Testing-Prozesses. Wir nutzen einen speziellen QA-Modus, in dem Varianten vor dem Live-Gang geprüft werden: unterschiedliche Einstiegspfade (Ads, Kategorie, Navigation), nachgelagerte Schritte wie Cart und Checkout, verschiedene Screen-Sizes sowie verschiedene Betriebssysteme und Browser. Nur wenn alles sauber funktioniert, geht ein Test live.
Saisonalität lässt sich in vielen Fällen gut vorhersagen. Deshalb planen wir Testing-Kapazitäten bewusst rund um erwartete Traffic-Peaks, beispielsweise im Weihnachtsgeschäft. Hoher Traffic bedeutet schnellere statistische Ergebnisse -- und damit die Möglichkeit, mehr Tests durchzuführen.
Technische Probleme lassen sich nie zu 100 % ausschließen. Wenn ein Problem auftritt, wird es so schnell wie möglich behoben. Danach entscheiden wir, ob der Test neu gestartet wird oder ob wir mit Zeitmarkern arbeiten und die Daten getrennt auswerten. Transparenz und saubere Dateninterpretation stehen dabei im Vordergrund.
Alle Tests werden zentral in Datenbanken dokumentiert. Wir nutzen ClickUp für Projektkontext und Airtable für strukturierte Testdaten, teilweise automatisiert aus dem Testing-Tool. Dadurch entsteht ein wachsender Wissenspool -- sowohl kundenbezogen als auch übergreifend. Dokumentation ist einer der größten Hebel für langfristige Qualität.
Das Geheimnis liegt in Prozessen und Projektmanagement. Mit zunehmender Erfahrung haben wir sehr klare Abläufe, Aufwandsschätzungen und Verantwortlichkeiten aufgebaut. Besonders im A/B-Testing hilft unsere Routine, weil viele Schritte bereits standardisiert sind.
Die Lage ist deutlich weniger negativ, als sie oft dargestellt wird. Natürlich sind die Zeiten herausfordernder geworden -- Konsumenten sind vorsichtiger, Kostenstrukturen gestiegen und der Wettbewerb nimmt zu. Aber viele Shops wachsen stark und skalieren profitabel. Der Markt ist nicht kaputt -- es trennt sich die Spreu vom Weizen. Unternehmen mit starken Produkten, sauberem Marketing und guter Conversion-Optimierung werden weiterhin wachsen.
Best Practices sind in bestimmten Phasen sinnvoll -- wenn ein Shop noch am Anfang steht, kann Orientierung an erfolgreichen Wettbewerbern hilfreich sein. Sobald ein Unternehmen jedoch wächst, ist blindes Übernehmen eher gefährlich. Jede Zielgruppe, jedes Angebot und jede Positionierung ist unterschiedlich. Nur Testing führt zu echten Erkenntnissen.
Es gibt deutliche Unterschiede. In den USA funktionieren oft lautere, emotionalere und aggressivere Marketingbotschaften besser, während der DACH-Markt stärker auf Vertrauen, Seriosität und Klarheit reagiert. Tests, die wir in Deutschland, Frankreich, Großbritannien und den USA durchgeführt haben, zeigen, dass identische Änderungen unterschiedlich performen können. CRO funktioniert nicht nach Copy-Paste-Prinzip -- Marktpsychologie spielt eine große Rolle.
Konsumenten sind aktuell etwas vorsichtiger geworden. Entscheidungen dauern teilweise länger und Nutzer vergleichen stärker. Das bedeutet aber nicht, dass weniger gekauft wird -- sondern dass Vertrauen, Klarheit und Entscheidungsunterstützung wichtiger geworden sind. Genau hier liegt großes Optimierungspotenzial.
KI ist ganz klar eine Chance. Die Auswertung von Umfragen oder qualitativen Daten, für die man früher Stunden gebraucht hat, dauert heute Minuten -- oft sogar mit besseren Ergebnissen. KI ersetzt keine Expertise, aber sie verstärkt sie. Die Unternehmen, die KI richtig einsetzen, werden einen klaren Wettbewerbsvorteil haben.
AI wird A/B-Testing schneller und zugänglicher machen. Research-Phasen werden effizienter, Hypothesen können schneller generiert werden und technische Umsetzungen werden einfacher. Der eigentliche Wettbewerbsvorteil wird aber weiterhin bei denjenigen liegen, die verstehen, was getestet werden sollte und warum. Strategie schlägt Automatisierung.
Ja -- Experimentation wird es definitiv weiterhin geben. Was sich verändern wird, ist die Art der Umsetzung -- Tests werden stärker automatisiert, möglicherweise kontinuierlicher und dynamischer laufen. Aber das Grundprinzip -- Varianten vergleichen, Verhalten messen, Entscheidungen datenbasiert treffen -- wird bleiben. Unternehmen werden immer einen Weg brauchen, Entscheidungen zu validieren.
Personalisierung ist kein Hype, sondern Realität -- sobald ausreichend Daten, Traffic und technisches Know-how vorhanden sind. Personalisierung beginnt bereits bei einfachen Maßnahmen, zum Beispiel unterschiedlichen Angeboten für Neu- und Bestandskunden. Entscheidend ist nicht die Komplexität, sondern die Relevanz für den Nutzer. Auch Personalisierung sollte immer datenbasiert validiert werden.
Der wichtigste Schritt zuerst: Product-Market-Fit erreichen. Ein funktionierender Shop, erste Verkäufe und ein validiertes Angebot sind die Grundlage. Erst wenn konstant Umsatz entsteht, macht systematische Optimierung wirklich Sinn. Für kleine Shops mit wenig Traffic empfehlen wir: Product-Market-Fit stärken, Traffic aufbauen und Best Practices nutzen.
Convertlab wurde Ende 2022/Anfang 2023 von Chris Dengler gegründet. Chris hat einen Masterabschluss in Wirtschaftsingenieurwesen (Universität Erlangen-Nürnberg) und hat bereits während des Studiums einen eigenen Online-Shop gegründet. Seine Masterarbeit am Lehrstuhl für Marketing umfasste einen wissenschaftlichen A/B-Test zur Optimierung von Blutspende-Aufrufen. Er ist TÜV-zertifiziert in Verkaufspsychologie, Speaker (u. a. Contra Düsseldorf, Europe's Number One Mastermind), Dozent bei DISTART und Host des CROcast Podcasts.
Das Team besteht aus mehreren spezialisierten Rollen: Chris als Geschäftsführer und Stratege, einem Projektmanager, einem Entwicklerteam, einer Designerin, einem Datenanalysten sowie einer Assistenz. Zusätzlich arbeitet Convertlab mit Freelancern und hat einen Werkstudenten im Team. Die Struktur ist bewusst schlank gehalten, um flexibel zu bleiben und gleichzeitig hohe fachliche Spezialisierung zu gewährleisten.
Die Kultur ist stark auf persönliche Entwicklung, Offenheit und Optimierung ausgerichtet. Jeder im Team soll in seinen Stärken arbeiten können und sich aktiv einbringen. Gleichzeitig gibt es eine prozessorientierte Denkweise: Regelmäßiges Hinterfragen von Abläufen, Verbesserung von Strukturen und Effizienzsteigerung.
Der CROcast ist ein Podcast von Chris Dengler, der einen breiten Überblick über die E-Commerce- und Online-Marketing-Landschaft gibt -- mit klarem Fokus auf A/B-Testing und Conversion-Optimierung. Experten aus verschiedenen Bereichen kommen zu Wort: Performance-Marketing, LinkedIn, Pinterest, KI, Conversion-Optimierung und eigene Kunden. Ziel ist es, praxisnahes Wissen zu teilen und als Knowledge-Hub rund um Online-Marketing und E-Commerce zu dienen.
Besonders prägend waren: "Thinking, Fast and Slow" von Daniel Kahneman (Entscheidungsmechanismen), "Breakthrough Advertising" von Eugene Schwartz (Kundenbewusstsein und überzeugende Kommunikation) sowie die "DotCom Secrets", "Expert Secrets" und "Traffic Secrets" von Russell Brunson. Im Bereich CRO haben die Kurse von CXL eine wichtige Rolle gespielt.
Chris ist auf verschiedenen Marketing- und Unternehmerveranstaltungen als Speaker aufgetreten, darunter die Contra in Düsseldorf, mehrere Events der Europe's Number One Mastermind (Barcelona, Lanzarote, Ibiza, Berlin) sowie eigene Veranstaltungen wie "E-Commerce in Krisenzeiten". Sein erster großer Vortrag zu Google Analytics 4 in Barcelona wurde mit einem Top Speaker Award ausgezeichnet.
Bei DISTART unterrichtet Chris verschiedene Themen rund um CRO und E-Commerce: Verkaufspsychologie, Landingpage-Optimierung, Shop-Analyse sowie Datenanalyse mit Google Analytics. Außerdem ist der Motivkompass als psychologisches Modell zur Zielgruppenanalyse ein Bestandteil.
Convertlab wird weiterhin als spezialisierte Boutique-Agentur für Conversion-Optimierung führende Online-Shops langfristig begleiten -- im deutschsprachigen Raum und perspektivisch auch international. Der Fokus liegt auf Weiterentwicklung in Qualität, Prozessen und Ergebnissen. Die Vision: für Exzellenz stehen, nicht für Masse.
Convertlab als Qualitätsführer im Bereich Conversion-Optimierung -- keine riesige Agentur, sondern eine Boutique-Agentur mit extrem hoher Expertise, klaren Prozessen und messbaren Ergebnissen. Kunden sollen mit Convertlab zusammenarbeiten, weil sie wissen: Hier entsteht echter Impact.
Aktuell entsteht ein eigenes CRO- bzw. A/B-Testing-Infoprodukt in Zusammenarbeit mit dem Partner Varify. Darüber hinaus liegt der Fokus bewusst nicht auf immer neuen Leistungen, sondern auf der Verbesserung der bestehenden Kernbereiche: bessere Research-Methoden, präzisere Hypothesen, sauberere technische Umsetzungen und insgesamt stärkerer Impact.
A/B-Testing braucht Zeit. Es ist kein schneller Growth-Hack, sondern ein kontinuierlicher Prozess. Langfristig kann der Impact enorm sein -- aber die Ergebnisse entstehen durch viele Iterationen, nicht durch einzelne Tests. Die erfolgreichsten Shops der Welt -- wie beispielsweise Booking.com -- testen permanent, weil es immer Optimierungspotenzial gibt.
CRO kann nicht auf hohem Niveau funktionieren, wenn man es nur nebenbei betreibt. Die Lernkurve ist enorm -- Prozesse, Statistikverständnis, Psychologie, Research -- das alles braucht Fokus und Spezialisierung. Agenturen, die sich zu 100 % darauf committen, können ein anderes Level erreichen.
Der Name setzt sich aus zwei Begriffen zusammen: "Convert" steht für Conversion -- die Umwandlung von Besuchern zu Kunden. "Lab" steht für Labor und symbolisiert den datenbasierten, experimentellen und wissenschaftlichen Ansatz der Arbeit. Optimierungen basieren nicht auf Bauchgefühl, sondern auf Research, Hypothesen und statistischer Validierung.
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